ECC "Digitaler Humanismus und digitale Ethik in der Praxis: Stadtverwaltungen und öffentliche Dienstleistungen"
Wie kann digitale Ethik konkret in Verwaltungen auf städtischer und regionaler Ebene und in öffentlichen Dienstleistungen umgesetzt werden? Welche Methoden, Praktiken und Rahmenbedingungen braucht es, um die digitale Transformation menschenzentriert, inklusiv und verantwortungsvoll zu gestalten? Die European Cities Conference "Digitaler Humanismus und digitale Ethik in der Praxis: Stadtverwaltungen und öffentliche Dienstleistungen" bringt internationale Expert*innen aus Verwaltung, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um praxisnahe Ansätze und Erfahrungen zu diskutieren. Weitere Schwerpunkte der Konferenz sind Awareness- und Trainingsmaßnahmen für Verwaltung, Bürger*innen, Bildungseinrichtungen und Multiplikator*innen sowie der verantwortungsvolle Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Behandelt werden dabei rechtliche und normative Rahmenbedingungen, Qualitätsstandards und Leitlinien für KI-Anwendungen im öffentlichen Sektor. Fragen zu Transparenz, Open Data, Rechenschaftspflicht und algorithmischer Fairness sind ebenfalls Thema – etwa im Zusammenhang mit öffentlicher Beteiligung an Datenerhebungen und Datenklassifikationen. Darüber hinaus geht es um partizipative Ansätze wie Citizen Science und um die Frage, wie Digitalisierung die öffentliche Daseinsvorsorge verändert. Plattformen, Datenzugang, Cloud-Infrastrukturen und KI-Anwendungen werden zunehmend zu Grundlagen öffentlicher Versorgung. Die Konferenz beleuchtet die Auswirkungen auf demokratische Mitbestimmung, den Zugang und die Kontrolle der Bürger*innen über die neuen digitalen und kognitiven Infrastrukturen sowie die wachsende Abhängigkeit von großen Technologieunternehmen.
14. - 15.9.2026