Aufschub der Solidaritätsabgabe für Budapest
12.6.2026
Konstruktive Gespräche von Oberbürgermeister Gergely Karácsony (Párbeszéd – Dialog) mit dem Finanzministerium haben dazu geführt, dass Budapest eine Fristverlängerung für die Zahlung der Solidaritätsabgabe bis zum 15. Oktober erhalten hat. In einem Radiointerview erläuterte Karácsony, dass in dieser Zeit eine Lösung gefunden werden müsse, die sowohl für die Regierung als auch für Budapest akzeptabel sei. Zuvor hatte die ungarische Staatskasse die Zahlung der sogenannten Solidaritätsabgabe für die Hauptstadt bis Mitte Juni 2026 aufgeschoben. Karácsony erklärte zudem, dass die Fristverlängerung unbedingt notwendig gewesen sei, da es sich um einen umstrittenen Posten handle, den die Hauptstadt sogar vor Gericht angefochten habe und der daher überprüft werden müsse.